> ## Content Index
> Fetch the complete content index at: https://www.tippinpoint.ch/llms.txt
> Use this file to discover other available public pages before exploring further.

# 3a-Apps: True Wealth macht das Rennen
- URL: https://www.tippinpoint.ch/3a-apps-true-wealth-macht-das-rennen/
- Published: 2026-09-22T04:36:57.000Z
- Updated: 2026-09-22T04:36:57.000Z
- Description: Wer seine Säule 3a per App verwaltet, kann bei den Gebühren viel Geld sparen. Wie gross das Sparpotenzial ist, zeigt eine neue Auswertung.
- Author: Beat Schmid

Der Markt für digitale Vorsorgelösungen wächst – und mit ihm der Wettbewerb um die 3a-Gelder. Eine neue Kostenanalyse des Vergleichsdienstes Moneyland zeigt nun, wie gross die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind.

Für die Modellrechnung wurden während zehn Jahren monatlich 500 Franken in eine Wertschriftenlösung mit einem Aktienanteil von 95 bis 100 Prozent einbezahlt. Insgesamt fliessen damit 60'000 Franken in die Säule 3a. Berücksichtigt wurden sowohl die Pauschalgebühren der Anbieter als auch die Produktkosten der eingesetzten Fonds und ETF.

### True Wealth mit grossem Vorsprung

Am günstigsten schneidet True Wealth ab. Über zehn Jahre fallen gemäss Moneyland Gesamtkosten von lediglich 424 Franken an. Mit deutlichem Abstand folgt Findependent mit 877 Franken. Der Anbieter lanciert sein Vorsorgeangebot allerdings erst im Oktober.

Auf Platz drei folgt Liberty Green mit 1150 Franken. Dessen Anlagestrategie unterscheidet sich allerdings deutlich von der Konkurrenz: Das Portfolio besteht aus lediglich rund 30 Einzeltiteln und ist damit weniger breit diversifiziert als die ETF- und Indexfonds-Lösungen vieler anderer Anbieter.

![](https://storage.ghost.io/c/11/7a/117a3396-8af6-43a4-8dc5-f891a0cee13d/content/images/2026/09/Screenshot-2026-09-22-061030.png)

Die beiden Marktführer Viac und Frankly landen mit Kosten von jeweils rund 1300 Franken im oberen Drittel des Vergleichs. Viac verwaltet mittlerweile mehr als acht Milliarden Franken an Vorsorgegeldern, Frankly knapp sieben Milliarden.

### Bis zu 2500 Franken Gebühren

Am anderen Ende der Skala summieren sich die Kosten bei den teuersten Vorsorge-Apps auf rund 2500 Franken. Damit sind sie über zehn Jahre rund sechsmal so teuer wie True Wealth.

Allerdings schneiden selbst diese Angebote gegenüber manchen klassischen Vorsorgefonds vergleichsweise günstig ab. Bei etablierten Banken können sich die Kosten laut Moneyland im selben Zeitraum auf 3000 bis 5000 Franken summieren.

Eine weitere Entwicklung drückt die Kosten: Immer mehr Anbieter setzen Fonds mit einer ausgewiesenen TER von 0,00 Prozent ein. Dazu gehören Findependent, Finpension, Fluks, Frankly, Neon, Viac und Yuh. Entscheidend bleiben für die Anleger jedoch die Gesamtkosten aus App-Gebühren und Produktkosten.

Moneyland weist zugleich darauf hin, dass die Berechnung eine vereinfachte Modellrechnung ist. Sie unterstellt keinen Wertzuwachs des investierten Vermögens. Steigt das Vorsorgevermögen, fallen in der Praxis entsprechend höhere absolute Gebühren an.

Insgesamt wurden 18 digitale Vorsorgelösungen untersucht. Neben reinen Vorsorge-Apps umfasst der Vergleich auch die 3a-Angebote der Smartphone-Banken Alpian, Neon und Yuh sowie weitere digitale Lösungen.